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Tobias Moretti präsentierte TV-Event „Im Netz der Camorra“

14.07.2021 | Kunde: SATEL Film GmbH | Ressort: Österreich / Kultur / Fernsehen | Nachbericht

  • teasermoretti © SATEL

Dienstagabend wurde im Rahmen des Seriencamp Festivals die Premiere des zweiteiligen Thrillers „Im Netz der Camorra“ von Andreas Prochaska gefeiert. Tobias Moretti, der die Hauptrolle des Südtiroler Winzers mit dunkler Vergangenheit spielt, begrüßte das Münchner Publikum persönlich. Zu sehen ist der Zweiteiler als großes TV-Event in Österreich am 4. September bei Servus TV.

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München, 14. Juli 2021. Im vergangenen Herbst entstand in Südtirol, Kitzbühel, Wien und Niederösterreich, damals noch unter dem Arbeitstitel „Il Pastore“, das zweiteilige TV-Event „Im Netz der Camorra“. Als Südtiroler Winzer Matteo ist Tobias Moretti zu sehen, der von den Schatten seiner Vergangenheit eingeholt wird. An Morettis Seite spielt seine Tochter Antonia, die zum ersten Mal mit ihrem Vater vor der Kamera stand. Hochkarätig ist auch das Ensemble mit u.a. Ursina Lardi, Melika Foroutan, Harald Windisch, Katia Fellin und dem italienischen Schauspieler Fabrizio Romagnoli. Im Rahmen des Seriencamp Festivals wurde der erste Teil des Event-Zweiteilers am Dienstagabend unter dem Münchner Sternenhimmel in Anwesenheit von Tobias Moretti und den Produzenten Heinrich Ambrosch (SATEL Film) und Moritz von der Groeben (goodfriends Filmproduktion) in München präsentiert.

Moretti: „Man glaubt nicht, wozu dieser Mann fähig ist.“

Tobias Moretti über seine Filmfigur: „Alle dramatisch interessanten Figuren haben eine Achillesferse. In dem Falle ist es aber nicht nur Matteo, sondern auch die Geschichte. Matteo hat seine Vergangenheit ausgeklammert. Und das stellt sich natürlich später als seine Achillesferse heraus. Die Klippe, auf der die Figur steht. Der dramatische Impuls der Geschichte. Weil die Fallhöhe dadurch größer wird. Deshalb ist es so wichtig, wie wir ihn zu Beginn kennenlernen. Einen Menschen, der alles hat, was einen sympathischen, liebevollen Menschen ausmacht. Man glaubt nicht, wozu dieser Mann fähig ist.“

Eine Premiere war für den Star auch die Zusammenarbeit mit seiner Tochter Antonia. Moretti: „Ich habe noch nie mit Antonia gearbeitet und dachte, sie habe keine Zeit, da sie in München studiert. Dann, wie es der Zufall so will, hat sie einen Studienplatz in Innsbruck bekommen. Als Regisseur Andreas Prochaska mit dem Projekt kam, hat er auch sie gecastet. Letztendlich hat sie die Rolle bekommen. Und dann war ich überrascht, in welche dramatische Höhe sich das beim Dreh entwickelt hat. Weit höher als das Selbstverständnis zwischen einem Kind und einem Vater. Das ging weit über dieses Selbstverständnis hinaus. Das war schon sehr spannend.“

Inszeniert wurde „Im Netz der Camorra“ von Andreas Prochaska (Das finstere Tal, Das Boot), der gemeinsam mit Ben Braeunlich auch die Drehbücher verfasste. Diese beruhen auf einer Vorlage von Max Gruber. Die Bildgestaltung übernahm der Kameramann Thomas Kiennast.

Inhalt

Winzer Matteo lebt mit seiner Frau Stefania (Ursina Lardi) und der gemeinsamen Tochter Laura (Antonia Moretti) ein bürgerliches Leben inmitten der Weinberge Südtirols. Die Familie ist bekannt für ihren guten Wein. Im Dorf schätzt man sie. Eines Tages taucht Nino Sorrentino (Fabrizio Romagnoli) auf ihrem Weingut auf: scheinbar ein alter Bekannter von Matteo. Doch Nino ist mehr als nur ein Weggefährte aus Matteos Kindheitstagen – er ist Teil von Matteos dunkler Vergangenheit, die in Neapel ihren Ursprung nahm und die er vor vielen Jahren hinter sich gelassen hat. Zur selben Zeit erschüttert ein bizarrer Vorfall das idyllische Leben in der Gegend: Akua Mbaye (Precious Sanusi), eine junge Frau, wird nachts in den Weinbergen von einem Auto erfasst. Als ihr die Ärzte eine Kugel aus der Schulter entfernen, übernimmt der Carabiniere Adrin Erlacher (Harald Windisch) die Ermittlungen. Dezernatsleiterin Christina Melauer (Melika Foroutan) will den Fall zu den Akten legen. Doch für Erlacher häufen sich die Indizien, dass die Täter aus ihrem Dorf kommen könnten. Der mürrische Gesetzeshüter ermittelt auf eigene Faust und plötzlich rückt Winzer Matteo ins Visier der Ermittlungen.

„Im Netz der Camorra“ ist eine Produktion der good friends Filmproduktion (Produzent: Moritz von der Groeben) in Koproduktion mit SATEL Film (Produzent: Heinrich Ambrosch), dem ZDF und ServusTV. Gefördert von Fernsehfonds Austria, IDM Südtirol und Cine Tirol Film Commission.

Über SATEL Film

Die SATEL Film GmbH (gegr. 1971) ist eine der führenden österreichischen Filmproduktionsgesellschaften mit Sitz in Wien. Neben Kino- und Fernsehspielfilmen produziert das Unternehmen vor allem Fernsehserien und Dokumentarfilme. Zu den bekanntesten Produktionen zählen „Kottan ermittelt“, „Schlosshotel Orth“, die „Piefke Saga“, „Die Toten von Salzburg“, die Krimiserie „SOKO Donau“ und die Netflix/ORF-Serie „Freud“. Heinrich Ambrosch ist geschäftsführender Gesellschafter der SATEL Film und im Vorstand des Verbandes der Österreichischen Filmproduzenten AAFP.

Webseite Satel Film

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