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Nachbericht: So lief der Dreh von „Die Toten von Salzburg“ im Kapuzinerkloster

14.06.2022 | Kunde: SATEL Film GmbH | Ressort: Salzburg / Kultur / Medien / Fernsehen | Ankündigung

  • schattenspiele © SATEL Vogl

Seit Mai dreht die Crew der SATEL Film u.a. im Kapuzinerkloster die 9. Folge „Schattenspiel (AT)“ aus der ORF/ZDF-Erfolgsreihe „Die Toten von Salzburg“. Wie die Dreharbeiten laufen und welche spannenden neuen Aspekte es bei einer Serie gibt, die regelmäßig Rekordquoten einfährt, erklärten Erwin Steinhauer, Michael Fitz, Fanny Krausz, Simon Hatzl, Nikolaus Barton, Sabine Waibel, Daniel Langbein, Heinz Trixner, Patricia Aulitzky und Regisseur Erhard Riedlsperger. Ebenfalls anwesend: Kapuzinerbruder Karl.

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Salzburg, 14. Juni 2022. Nach regelmäßigen Tagessiegen und Rekordquoten der ersten acht Folgen auf ORF 2 und im ZDF feilt das Team der Wiener SATEL Film schon an der nächsten und somit neunten Folge „Schattenspiel (AT)“ aus der ORF/ZDF-Erfolgsreihe „Die Toten von Salzburg“. Da Major Palfinger (Florian Teichtmeister) aus Termingründen „auf Kur“ weilt, liegt es vorwiegend an Bezirksinspektorin Irene Russmeyer (Fanny Krausz), Kriminalhauptkommissar Mur (Michael Fitz) und Hofrat Seywald (Erwin Steinhauer) die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Mit dabei vor den ehrwürdigen Mauern des Kapuzinerklosters auch Simon Hatzl, Nikolaus Barton, Sabine Waibel, Daniel Langbein, Heinz Trixner, Patricia Aulitzky und Regisseur Erhard Riedlsperger.

Reibereien vorprogrammiert

Hauptdarsteller Michael Fitz: „Die Hauptlast der Ermittlungen liegt sicher nicht allein auf Mur‘s Schultern, was allein schon aus geografischen und Zuständigkeits- Gründen gar nicht möglich wäre. Die verteilt sich auf alle meine Kollegen und das ist auch gut so. Zudem delegiere ich auch einiges der Ermittlungsarbeit an den Kollegen Richard Wagner, der von Sebastian Edbauer gespielt wird.“ Dass dieses Delegieren natürlich nicht reibungslos ablaufen wird, liegt auf der Hand, geht doch der Herr Kriminalhauptkommissar bekanntermaßen nicht gerade zimperlich mit seinen Kollegen um. Mit einer Ausnahme: Bezirksinspektorin Irene Russmeyer (Fanny Krausz). Fitz: „Natürlich ist der Mur vor allem seiner jungen, österreichischen Kollegin gegenüber für seine Verhältnisse ein ausgesprochener Gentleman und nicht die Axt im Walde, die er sonst gerne dem Kollegen Palfinger zeigt… aber, das kann sich natürlich auch wieder ändern. Von ,Altersmilde` würde ich auf jeden Fall nicht sprechen!“ Wie dem auch sei, Irene Russmeyer scheint das Beste aus der neuen Situation zu machen. Fanny Krausz: „Russmeyer ist eine absolute Teamplayerin, sie ist fair und empathisch und bespricht sich daher gerne mit ihren Kollegen. Insbesondere mit Mayor Palfinger tauscht sie sich üblicherweise intensiv aus. Das fällt in diesem Fall komplett weg! Die Bezirksinspektorin arbeitet zwar eng zusammen mit dem bayerischen Hauptkommissar Mur, aber weil sie die Ermittlungen leitet, hat auch sie die Entscheidungen alleine zu treffen und zu verantworten. Das ein oder andere Mal muss sie dabei ganz schön tough bleiben, doch genau dadurch wächst sie letzten Endes fast ein bisschen über sich hinaus und verdient nach diesem Fall in Wirklichkeit eine satte Beförderung. Gott sei Dank ist Irene recht bescheiden.“

Mehr Verantwortung, zumindest in dieser Folge, kommt auch auf Publikumsliebling Erwin Steinhauer zu. „Die dezente Vergrößerung meiner Rolle ist ja nur dem, im Drehbuch erwähnten, Kuraufenthalt des Hauptdarstellers geschuldet und wird sich in der nächsten Folge wieder auf das übliche Supporting reduzieren!“, stapelt Steinhauer tief. Nicht reduzieren wird Steinhauer seine Besuche im Café Bazar: „Hofrat Seywald ist, wie ich im Privatleben, ein begeisterter Kaffeehaussitzer! Sehr viele deutsche Touristen kommen ins Café Bazar, um den „Schreibtisch“ des Abteilungsleiters für Blut- und Gewaltverbrechen, Hofrat Seywald, zu sehen!“

Visitenkarte für Salzburg

Unterstützt werden die Dreharbeiten von der Filmlocation Salzburg. Seit 20 Jahren begleitet die Filmförderung des Landes Salzburg kommerzielle Filmproduktionen. „Vom Produktionsteam über die SchauspielerInnen bis zur Redaktion - bei diesem Krimi stimmt einfach alles. Die Reihe ,Die Toten von Salzburg´ ist nicht nur eine Visitenkarte für unser Land, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Wertschöpfung dieser Produktion, die sich aus den Dreharbeiten vor Ort ergibt, ist enorm. Darüber hinaus sorgen werbewirksame Bilder, die in eine breite Öffentlichkeit hinausgetragen werden, zusätzlich für positive touristische Effekte“, erklärt Edith Urban von der Filmlocation Salzburg.

Produziert wird die Folge von Heinrich Ambrosch, dem geschäftsführenden Gesellschafter der SATEL Film. Die Sendungsverantwortung liegt bei Sabine Weber (ORF) und Daniel Blum (ZDF). „Liegt es an den packenden Drehbüchern? Den authentischen Darstellern? Den spektakulären Orten Salzburgs? Fakt ist, diese Krimireihe ist ein Phänomen im deutschsprachigen Raum, denn sogar die Wiederholung, wie z.B. die 5. Folge ,Wolf im Schafspelz` am 20. April, verfolgten im ZDF 5,63 Mio. Zuseher und das trotz der scheinbar übermächtigen Konkurrenz durch die Übertragung des DFB-Halbfinales beim Mitbewerber“, so Ambrosch.

Green Producing am Set

Einen klimaschonenden Ansatz verfolgt die SATEL Film bei der Herstellung ihrer Quotenhits. Beim „Green Producing“ wird auf Ökostrom bei den Betriebsstätten gesetzt, auf Diesel-Generatoren verzichtet und man steigt in den Zug und nicht ins Flugzeug, wenn das Ziel auf diesem Weg in unter fünf Stunden erreichbar ist. Eine ,Green Producing`-Beauftragte und ein ,Green Consultant` überwachen die Auflagen am Set und sorgen für die Umsetzung. Sämtliche Bereiche, z.B. Materialien für Bauten, Szenenbild und Requisiten, Kostüme und Maske, Technik, Catering und Unterkünfte werden auf ihre Nachhaltigkeit evaluiert und KollegInnen, DarstellerInnen, Agenturen und PartnerInnen dazu motiviert, die gemeinsamen Ziele zu erreichen.

„Die Toten von Salzburg“ ist eine Produktion von SATEL Film in Zusammenarbeit mit ORF und ZDF, gefördert von Fernsehfonds Austria, dem Land Salzburg und der Stadt Salzburg.

Kurzinhalt von Folge 9. „Schattenspiel (AT)“

Drehbuch: Maria Hinterkörner, Regie: Erhard Riedlsperger, Kamera: Kai Longolius

Das Salzburger Kapuzinerkloster hat sich der Welt geöffnet: Selbstfindungsseminare sollen weltliche Finanzen in die Klostermauern bringen und eine archäologische Grabung soll die letzte Ruhestätte einer sagenumwobenen Bajuwarenherzogin samt wertvoller Beigaben freilegen. Doch anstatt eines Schatzes kommt das Skelett eines im zweiten Weltkrieg abgestürzten, britischen Piloten zum Vorschein. Die Verletzung am Schädel ist ein Einschussloch – er wurde hingerichtet. Und dann wird auch noch tags darauf die Leiche von Bruder Gereon im Grabungsschnitt entdeckt. Der junge, dogmatische Mönch hatte sich gegen eine Grabung im Kloster ausgesprochen. Da Hauptermittler Palfinger auf Kur ist, liegt es an Bezirksinspektorin Irene Russmeyer, ihrem bayrischen Kollegen Hubert Mur sowie Hofrat Seywald, das Kriegsverbrechen in der Vergangenheit und den Mord an Bruder Gereon aufzuklären…

Über SATEL Film

Die SATEL Film GmbH (gegr. 1971) ist eine der führenden österreichischen Filmproduktionsgesellschaften mit Sitz in Wien. Neben Kino- und Fernsehspielfilmen produziert das Unternehmen vor allem Fernsehserien und Dokumentarfilme. Zu den bekanntesten Produktionen zählen u.a. „Kottan ermittelt“, „Schlosshotel Orth“, die „Piefke Saga“, „Die Toten von Salzburg“, die Krimiserie „SOKO Donau“ und die Netflix/ORF-Serie „Freud“. Heinrich Ambrosch ist geschäftsführender Gesellschafter der SATEL Film und im Vorstand des Verbandes der Österreichischen Filmproduzenten AAFP.

www.satel.at

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